Seitdem
ich mein eigenes Reich besitze und die Hunde habe ist es
allerdings recht ruhig um mich geworden. Während ich früher
keine Party ausließ, nicht oft und lange genug ausgehen konnte,
genieße ich es jetzt besinnliche Abende zu hause mit meiner
Freundin Meike zu verbringen.
Wie ich zu den Dobis kam?
Ehrlich gesagt weiß ich das gar
nicht so genau! Im Alter von ca. 10 Jahren bekam ich ein Buch über
Haustiere geschenkt. In diesem Buch war auch ein prächtiger
Dobi-Rüde abgebildet (das Buch besitze ich heute noch), der es
mir richtig angetan hatte. Seine Eleganz sowie die beschriebenen
Wesensmerkmale faszinierten mich schon in solch jungen Jahren. Es
folgten zwei Dobermann Kunstharzfiguren, die von nun an an meinem
Bett über meine Träume wachten.
10 Jahre später kam es dann durch
ein trauriges Schicksal, das ich plötzlich mein eigener Herr in
meinen nun eigenen vier Wänden wurde und so stand für mich fest:
| EIN
DOBI MUSS HER. |
 |
Ich fuhr ins Essener Tierheim und
wie es der Zufall wollte stand Triton vor mir. Ich sah, dass es
ihm mindestens genauso schlecht ging wie mir und entschloss mich
sein Wesen zu überprüfen und ihn ggf. aus dem Tierheim zu holen.
Wir waren von Anfang an irgendwie Seelenverwandt. Er brauchte mich
und ich brauchte ihn. Als dann die Ausbildung vor der Tür stand
wusste ich, das Triton nicht alleine sein sollte und entschied
mich noch eine Hündin zu holen, so kam die kleine Chiva zu uns.
Auch wenn es manchmal nicht wirklich
leicht ist seine Freundin, zwei Hunde, Freunde, seine eigene
Freizeit und die Arbeit unter einen Hut zu bekommen, bin ich fest
der Überzeugung alles richtig gemacht zu haben und absolut GLÜCKLICH
es gemacht zu haben, wie ich es gemacht habe!!!